Bei einem Alter unter 50 Jahren/Abnützung auf der Innenseite des Kniegelenks kann bei O-Beinen eine  sog. aufklappende Umstellungsosteotomie durchgeführt werden. Dabei wird das Knie vom O- in ein  leichtes, normales X-Bein übergeführt; die Korrektur wird über eine winkelstabile Platte (Tomofix)  gesichert; vorsichthalber sollte eine Teilbelastung über 6 Wochen bis zur vollständigen Durchbauung des  Knochens erfolgen. Voraussetzung ist ein intakter Knorpel auf der Außenseite. Daher wird empfohlen,  vor der Umstellungsoperation eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchzuführen, um etwaige  Meniskusschäden etc. auf der Innenseite zu beheben und um sicherzustellen, dass außen intakter  Knorpel besteht.   Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass man das eigene Knie behält (es wird kein "Ersatzteil" eingebaut)  und man später (in der Regel hält eine Umstellung ca. 10-15 Jahre) ohne Probleme evtl. noch mit einem  künstlichen Kniegelenk versorgt werden kann.   Nicht möglich  ist dies Operation allerdings bei Rauchern (gestörte Knochendurchbauung). 
Umstellungsoperation bei O-Beinen (Tomofix)
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