Akupunktur
Extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWT)
Hydrojet-Massage
Intraartikuläre Injektionen zum Knorpelschutz (Spritzen in abgenützte Gelenke)
Osteodensitometrie
Pulsierende Magnetfeldtherapie
Akupunktur    Die Akupunktur ist eine Behandlungsform, die seit mehreren tausend Jahren in Asien benutzt wird. Besonders häufig wird sie bei uns zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt.  Die Dicke einer Akupunkturnadel beträgt etwa 0,20-0,35 mm, das entspricht etwa dem halben Durch-messer einer Injektionsnadel. Die Wirkungsweise der Akupunktur kann man sich vereinfacht so vorstellen:  Die Akupunktur aktiviert ein körpereigenes System der Schmerzkontrolle:   1.) Auf Rückenmarksebene erfolgt eine segmentale Hemmung der einströmenden Schmerzreize durch       nicht schmerzhafte Reize aus den Muskelspindeln, die von den Akupunkturnadeln getroffen werden       (Schmerzreize werden unterdrückt)  2.) Über die Akupunkturnadelreize werden Monoamine (Neurotransmitter) freigesetzt, die im Hinterhorn-     neuron, ebenfalls auf Rückenmarksebene eine absteigende Hemmung vermitteln.  3.) Nervenreize von den Akupunkturnadeln wirken auf den Hypothalamus (Mittelhirn) und führen hier zu      einer Endorphinausschüttung (körpereigenes Morphin), das zur allgemeinen Schmerzminderung      beiträgt.  Aus rechtlichen Gründen ist darauf hinzuweisen, dass eine Wirksamkeit der Akupunktur mit anerkannten Prüfverfahren bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden ist.  Dem Wissen nach entspricht die Behandlung deshalb einem sogenannten Heilversuch. Eine Wirkung kann erst im Behandlungsverlauf oder auch nach deren Abschluss eintreten, oder auch völlig ausbleiben. Von den Krankenkassen werden innerhalb 1 Jahres bei Kreuzschmerzen die min. 6 Monate lang bestehen und max. bis zum Kniegelenk ausstrahlen, sowie bei Abnutzung des Kniegelenks (Gonarthrose) 10 Sitzungen innerhalb von 6 Wochen übernommen.  Bei Kopfschmerzen, Halswirbelsäulen- / Schulter- / Ellenbogenproblemen ist die Akupunktur auch durchaus sinnvoll und wird von uns als individuelle Gesundheitsleistung angeboten.   Ausführliche Informationen erhalten sie hierzu gerne in unserer Praxis. Extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWT)     Seit Ende 1995 wird von unserer Arbeitsgruppe Stoßwellentherapie am Bewegungsapparat diese Methode erfolgreich eingesetzt. Insgesamt wurden in unserer Arbeitsgruppe im ostbayerischen Raum über 5000 Behandlungen durchgeführt. Bis Ende 1998 wurde diese sehr wirksame Therapie von den Krankenkassen auf Antrag nach erfolgloser ausgiebiger konservativer Therapie (über 3 Monate hinweg) bei Bestehen von Beschwerden über 6 Monate hinweg bezahlt. Seit Anfang 1999 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen jedoch diese Behandlung nicht mehr, da sie wissenschaftlich nicht begründet sei. Beim Tennisellenbogen/ Fersensporn / Sehnenansatzproblemen ist der Wirkmechanismus nicht genau bekannt. Unter Umständen kommt es zu einer lokalen Zerstörung von Schmerznervenfasern.  Dr. Brunner konnte bereits 1997 sowie 1999 auf dem Süddeutschen Orthopädenkongress in Baden-Baden die Wirksamkeit dieser Methode darstellen. Zusätzlich wurden die Ergebnisse auf internationalen Kongressen in Mexiko, Südafrika und Neapel vorgetragen. Weiterhin wurden von Dr. Brunner zwei Studien in einer renommierten deutschen orthopädischen Fachzeitschrift sowie weitere Artikel in der Fachpresse veröffentlicht.  In 899 nachuntersuchten Fällen konnten nach 2 Jahren in 63,3% eine mindestens 50%-ige Verbesserung der Schmerzen erreicht werden, in 29% eine völlige Beschwerdefreiheit. Besonders gut schnitten die Verkalkungen an der Schulter mit 74,2% deutlicher Beschwerdebesserung, der Fersensporn mit 70% und der Tennisellenbogen mit 72, 1% deutlicher Besserung ab. Da in vielen Fällen die extrakorporelle Stoßwellentherapie für die Patienten der einzige Ausweg ist, eine Operation zu vermeiden, bieten wir diese fortschrittliche Therapie unseren Patienten weiterhin an.  Die Kosten für diese Stoßwellenbehandlung betragen 100,00€ (analog GOA 302A = 2,3 facher Satz: 33,33/Sitzung) für 3 Sitzungen, falls eine 4. und 5. Sitzung benötigt wird, betragen die Kosten für diese beiden Sitzungen 33,33 €. Wir bitten Sie, den Betrag für die Stoßwellentherapie am 1. Tag der Behand-lung bar zu bezahlen.  Bei Privatpatienten erfolgt die Abrechnung nach der GOÄ; eine Kostenübernahmeerklärung der Privatkase sollte vor Beginn der Behandlung eingeholt werden. (Formulare dazu sind in der Praxis erhältlich)  Außer den o.g. Erkrankungen ist die extrakorporelle Stoßwellentherapie noch aussichtsreich bei sämtlichen Sehnenansatzproblemen. Zum Beispiel an der Schulter, beim Golferellenbogen, bei Achillessehnen-problemen, bei Schmerzen an der Hüfte.  In den USA steht diese Methode, nachdem sie in Deutschland mittlerweile fast totgeschwiegen wird, vor der offiziellen Zulassung durch die FDA für die Indikationen Schultersehnenverkalkungen, Tennisellenbogen und Pseudoarthrose. (Fersensporn-Behandlung bereits zugelassen)  Bei o.g. Indikationen ist die ESWT die fortschrittlichste und schonendste Methode, eine Operation zu vermeiden und trotzdem innerhalb kurzer Zeit beschwerdefrei zu werden.  Es sind 3 bis maximal 5 Sitzungen a’ 5 - 10 Minuten nötig.  Sollten Sie Interesse an dieser Therapieform haben, sprechen Sie bitte unsere Ärzte an !!!!! Hydrojet-Massage Wir bieten Ihnen ein neues Wirbelsäulenbehandlungskonzept in Form einer speziellen Wassermassage.  (ohne jedoch nass zu werden) Der Hydro-Jet Medical verbindet durch eine neue Technologie wesentliche Grundbegriffe der klassischen Massage mit den positiven Wirkungen einer Unterwassermassage und einer Wärmetherapie. Dieses Behandlungskonzept ist für sehr viele Erkrankungen der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule hervorragend geeignet. Die spezielle Behandlungs-form wird bereits von vielen namhaften Orthopäden und Sportmedizinern in ganz Deutschland mit großem Erfolg eingesetzt. Immer mehr Patienten sind von der Wirkung dieses Gerätes überzeugt und lassen sich gerne immer wieder auch vorbeugend bei beginnenden Muskelverspannungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule behandeln. Wir sind sehr froh Ihnen jetzt auch diese Art der Behandlung anbieten zu können. Leider werden die Kosten für diese Behandlungsform von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet.  (Von den Privatkassen auf ärztliche Anordnung jedoch schon)  Eine einzelne Behandlung dauert 15 Minuten und kostet jeweils 5,00€.  Wir bieten eine 5er Karte für 23,00€ und eine 10er Karte für 45,00€ an. Intraartikuläre Injektionen zum Knorpelschutz (Spritzen in abgenützte Gelenke)    Mit dem Schreiben vom 22.09.1999 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist die Verordnung von Chondroprotektiva (Arzneimittel zum Schutz der Gelenkfunktion bei Abbauerscheinungen des Knorpels zur lokalen und systemischen Anwendung) auf Kassenrezept nicht mehr möglich.  Aufgrunddessen sehen wir uns gezwungen, falls Sie dies wünschen, diese Arzneimittel, auf Privatrezept des Patienten zu verordnen.  Weiterhin ist es nicht möglich, nicht verordnungsfähige Medikamente zu Lasten der Kasse im Rahmen der normalen vertragsärztlichen Versorgung zu injizieren. Sollten Sie daher die intraartikuläre Injektion von Chondro-Protektiva (Knorpelschutzpräparaten) wünschen, wird Ihnen für die 5mal notwendige intra-artikuläre Injektion des Mittels die GoÄ Ziff. 255 mit dem 1.0-fachen Satz, insgesamt 27.70 €, in Rechnung gestellt. Um uns und Ihnen die Lästigkeit von Rechnung und Rechnungsstellung etc. zu vermeiden, ist dieser Rechnungsbetrag bereits bei der ersten Injektion des Knorpelschutzpräparates in bar zu bezahlen.  (Incl. der Kosten für das Knorpelschutzpräparat) Sollten wider Erwarten allergische Reaktionen oder Unverträglichkeitsreaktionen auftreten und Sie die weiteren Injektionen nicht mehr wollen, wird Ihnen der Differenzbetrag selbstverständlich zurückerstattet. Die Kosten für die intraartikulären Injektionen, sowie für das Arzneimittel können Sie steuerlich absetzen. (Sie bekommen von uns eine Quittung)  Das von uns empfohlene Medizinprodukt Recosyn ist eine fermentativ (künstlich hergestellt) Hyaluronsäure (Suplasyn). Es entspricht in der Zusammensetzung der körpereigenen Gelenkflüssigkeit - dadurch kommt es zu einer besseren "Gelenkschmierung", der Reizzustand und damit die Schmerzintensität nehmen in Folge in der Regel ab.  Zusätzlich wird die Produktion körpereigener Gelenkflüssigkeit angeregt.  Die Schmerzintensität und der Reizzustand nehmen in 70-80% der Fälle für 6-12 Monate ab. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine 5-malige Injektion in wöchentlichen Abständen empfohlen. Die Gesamtkosten für eine Knorpelschutzkur mit "Recosyn" liegen bei 217,65 €. Bei Gelenksinjektionen kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen sowie zu Injektionen kommen. In unserer Praxis wird nach den entsprechenden Richtlinien des Berufsverbandes für Orthopädie unter sterilen Bedingungen in das Gelenk injiziert, so dass hier das Risiko minimal ist. Bei Auftreten von Schwellungen, Rötungen, Fieber oder ähnlichen Entzündungszeichen bitten wir Sie, sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen.   Knorpelschutz auch während der Operation  Abhängig vom Befund kann es sich für Sie als sehr günstig erweisen, wenn unmittelbar im Anschluß an die Arthroskopie eine Injektion (Spritze) in das Gelenk mit „Artroject" (Hyaluronsäure, =künstlich hergestellte Gelenksflüssigkeit) erfolgt.  Ob dies sinnvoll ist, stellt sich erst während der Operation heraus und bedarf vorab ihrer Zustimmung. Die Gesamtkosten für diese Behandlung liegen bei 80,00 €. Nach erfolgter Operation und Injektion werden wir Ihnen dann die Kosten als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Rechnung stellen und bitten Sie den Gesamtbetrag in Höhe von 80,00€ am Tag nach der Operation zu begleichen. Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)   Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, bei bereits eingetretenen osteoporotischen Wirbelkörper- oder Schenkelhalsbrüchen oder auch anderen Brüchen beim älteren Menschen ohne adäquates Trauma kann die Knochendichtemessung zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden. Hierzu ist vom Patienten keine Zuzahlung erforderlich.  Auch bei Patienten, die bereits eine spezielle Ostoeporose-Medikation erhalten/ eine Osteoporose bereits diagnostiziert ist, oder bei dessen klinisch der V.a. Osteoporose besteht/ eine Osteoporose-Medikation evtl. indiziert ist (lt. KVB-Forum 9/18 also bei allen Frauen und Männer >70 Jahren), ist die Erbringung der Knochendichtemessung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse möglich. In allen anderen Fällen ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) auf Wunsch des Patienten weiterhin nur als IGeL (individuelle Gesundheitsleistung) mit 44€ (analog der GOÄ vom Patienten zu bezahlen) möglich.  Dieser Betrag ist lediglich für die Geräteleistung/Durchführung der Osteodensitometrie angesetzt; die Besprechung des Befundes der Knochendichtemessung/ ggf. Therapie et cetera beim Arzt  löst einen Behandlungsfall  zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung aus.   Privat -Kassen übernehmen in der Regel  die Knochendichtemessung in allen Fällen.   Im Laufe des Lebens  verliert der Knochen an  Festigkeit, er wird spröder und es kann zu Spontanbrüchen  (v.a. Wirbelsäule / Schenkelhals) ohne Unfall kommen.  Ein erhöhtes Knochenbruchrisiko kann bei einer erniedrigten Knochendichte, die nach WHO und auch nach  den Leitlinien DVO (Dachverband Osteologie) am sichersten mit der DEXA-Methode gemessen werden kann, in Kombination mit verschiedenen Risikofaktoren vorliegen.  Daher empfehlen wir v.a. Frauen in der Postmenopause eine einmalige Messung der Knochendichte, um einen Ausgangswert zu haben, und eine 2. Messung nach Ablauf von 2 Jahren, um sog. „fast looser“, d. h. eine rasche Abnahme der Knochendichte > 3,5%/Jahr (ca. 15-20% aller Frauen nach der Menopause) herauszufiltern, und so einer adäquaten Prophylaxe / Therapie der Osteoporose zuzuführen.  So könne diese Knochenbrüche zu einem hohen Prozentsatz vermieden werden. Bei Frauen > 70  und Männern > 80 Jahren empfehlen wir eine einmalige Messung, da ab diesem Alter ein hohes Risiko besteht an Osteoporose zu erkranken. LUNAR DPX (DEXH) Gerät Pulsierende Magnetfeldtherapie Wir bieten ihnen als individuelle Gesundheitsleistung die pulsierende Magnetfeldtherapie an. Gerade beim Bewegungsapparat soll es zu einer Beschleunigung bei der Heilung des Weichteilgewebes und der Knochen kommen. Auch wird die Abheilung z.B. von Geschwüren bei venöser Insuffizienz gefördert, Knorpelgewebe wird neu ausgerichtet und zum Wachstum angeregt. Um ein optimales Therapieziel zu erreichen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Behandlung, bestehend aus 10 Sitzungen zu insgesamt 45,00 € an. (Dauer einer Sitzung: 30min)
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
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