Besondere individuelle Gesundheitsleistungen
 


Osteodensitometrie
Akupunktur
Extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWT)
Intraartikuläre Injektionen
zum Knorpelschutz

(Spritzen in abgenützte Gelenke)
Pulsierende Magnetfeldtherapie
Hydrojet-Massage

 

Osteodensitometrie
Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in der Sitzung am 10.12.1999 beschlossen, dass die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) als Kassenleistung im Rahmen der ambulanten Krankenkassen-behandlung nur mehr zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden kann, wenn ein Patient einen Knochenbruch ohne entsprechenden Unfall erlitten hat und gleichzeitig aufgrund der Krankengeschichte und der Untersuchungsbefunde ein begründeter Verdacht auf Osteoporose besteht.
Wir halten diese Einschränkung für nicht sinnvoll, da dann erst eine Osteoporose diagnostiziert wird, wenn bereits ein Knochenbruch aufgetreten ist. Daher empfehlen wir unseren Patienten nach wie vor, die Knochendichtemessung bereits vor Auftreten eines Bruches durchführen zu lassen. Es ist nämlich bereits zu spät, die Knochendichtemessung durchzuführen, wenn bereits das eingetreten ist, was man eigentlich vermeiden will.
Sinnvoll ist es vor allem bei Frauen, während der Menopause die 5 bis 20% Frauen herauszufiltern, die im Rahmen der Hormonumstellung relativ schnell Knochendichte verlieren und daher einer entsprechenden Prophylaxe bedürfen.
Da jedoch diese Leistung nicht mehr zu Lasten der Krankenkassen erbracht werden kann, sehen wir uns gezwungen einen Unkostensatz von 45,00 € pro Knochendichtemessung in Rechnung zu stellen.
(Hoher Aufwand, da nach den Leitlinien sowohl an der Wirbelsäule, als auch an beiden Schenkelhälsen gemessen werden muss.)

Dieser Betrag wird am Tag der Knochendichtemessung in bar von Ihnen erhoben, diesen können Sie jedoch bei Ihrer Steuererklärung steuermindernd ansetzen. (Eine entsprechende Quittung wird Ihnen ausgestellt)
Damit ist rein die apperative Leistung der Knochendichtemessung abgegolten. Die Besprechung durch den Arzt ist eine ärztliche/kurative Leistung und löst damit einen Behandlungsfall aus. Daher sind hierzu entweder die 10.00 Euro Praxisgebühr zu entrichten oder aber ein Überweisungs-schein des Hausarztes mitzubringen. Patienten, die einen Knochenbruch erlitten haben und die entsprechenden Kriterien erfüllen, werden selbst-verständlich weiter die Knochendichtemessung zu Lasten der Krankenkasse erhalten.

 

Osteodensometrie-Meßgerät
LUNAR DPX (DEXA) Gerät

Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Behandlungsform, die seit mehreren tausend Jahren in Asien benutzt wird. Besonders häufig wird sie bei uns zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt.
Die Dicke einer Akupunkturnadel beträgt etwa 0,20-0,35 mm, das entspricht etwa dem halben Durchmesser einer Injektionsnadel. Die Wirkungsweise der Akupunktur kann man sich vereinfacht so vorstellen:
Die Akupunktur aktiviert ein körpereigenes System der Schmerzkontrolle.

  1. Auf Rückenmarksebene erfolgt eine segmentale Hemmung der einströmenden Schmerzreize durch nicht schmerzhafte Reize aus den Muskelspindeln, die von den Akupunkturnadeln getroffen werden
    (Schmerzreize werden unterdrückt)

  2. Über die Akupunkturnadelreize werden Monoamine (Neurotransmitter) freigesetzt, die im Hinterhornneuron, ebenfalls auf Rückenmarksebene eine absteigende Hemmung vermitteln.

  3. Nervenreize von den Akupunkturnadeln wirken auf den Hypothalamus (Mittelhirn) und führen hier zu einer Endorphinausschüttung (körpereigenes Morphin), das zur allgemeinen Schmerzminderung beiträgt.

Aus rechtlichen Gründen ist darauf hinzuweisen, dass eine Wirksamkeit der Akupunktur mit anerkannten Prüfverfahren bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden ist. Dem Wissen nach entspricht die Behandlung deshalb einem sogenannten Heilversuch. Eine Wirkung kann erst im Behandlungsverlauf oder auch nach deren Abschluss eintreten, oder auch völlig ausbleiben.
Von den Krankenkassen werden innerhalb 1 Jahres bei Kreuzschmerzen die min. 6 Monate lang bestehen und max. bis zum Kniegelenk ausstrahlen, sowie bei Abnutzung des Kniegelenks (Gonarthrose) 10 Sitzungen, in Ausnahmefällen 15 Sitzungen, innerhalb von 6 Wochen,
b.z.w. 10 Wochen übernommen.
Bei Kopfschmerzen, Halswirbelsäulen- / Schulter- / Ellenbogenproblemen ist die Akupunktur auch durchaus sinnvoll und wird von uns als individuelle Gesundheitsleistung angeboten.
Ausführliche Informationen erhalten sie hierzu gerne in unserer Praxis.

Extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWT)
Seit Ende 1995 (nun 9 Jahre) wird von unserer Arbeitsgruppe Stoßwellentherapie am Bewegungsapparat diese Methode erfolgreich eingesetzt. Insgesamt wurden in unserer Arbeitsgruppe im ostbayerischen Raum über 5000 Behandlungen durchgeführt.
Bis Ende 1998 wurde diese sehr wirksame Therapie von den Krankenkassen auf Antrag nach erfolgloser ausgiebiger konservativer Therapie (über 3 Monate hinweg) bei Bestehen von Beschwerden über 6 Monate hinweg bezahlt. Seit Anfang 1999 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen jedoch diese Behandlung nicht mehr, da sie wissenschaftlich nicht begründet sei. Beim Tennisellenbogen/ Fersensporn / Sehnenansatzproblemen ist der Wirkmechanismus nicht genau bekannt. Unter Umständen kommt es zu einer lokalen Zerstörung von Schmerznervenfasern.
Dr. Brunner konnte bereits 1997 sowie 1999 auf dem Süddeutschen Orthopädenkongress in Baden-Baden die Wirksamkeit dieser Methode darstellen. Zusätzlich wurden die Ergebnisse auf internationalen Kongressen in Mexiko, Südafrika und Neapel vorgetragen. Weiterhin wurden von Dr. Brunner zwei Studien in einer renommierten deutschen orthopädischen Fachzeitschrift sowie weitere Artikel in der Fachpresse veröffentlicht.
In 899 nachuntersuchten Fällen konnten nach 2 Jahren in 63,3% eine mindestens 50%-ige Verbesserung der Schmerzen erreicht werden, in 29% eine völlige Beschwerdefreiheit. Besonders gut schnitten die Verkalkungen an der Schulter mit 74,2% deutlicher Beschwerdebesserung, der Fersensporn mit 70% und der Tennisellenbogen mit 72, 1% deutlicher Besserung ab. Da in vielen Fällen die extrakorporelle Stoßwellentherapie für die Patienten der einzige Ausweg ist, eine Operation zu vermeiden, bieten wir diese fortschrittliche Therapie unseren Patienten weiterhin an.
Daher müssen wir einen Unkostenbeitrag von 100,00 € für in der Regel 3, bis zu max. 5 Sitzungen pro Patient auf Selbstzahlerbasis (individuelle Gesundheitsleistung) erheben.

Bei Privatpatienten erfolgt die Abrechnung nach der GOÄ; eine Kostenübernahmeerklärung der Privatkase sollte vor Beginn der Behandlung eingeholt werden. (Formulare dazu sind in der Praxis erhältlich)
Außer den o.g. Erkrankungen ist die extrakorporelle Stoßwellentherapie noch aussichtsreich bei sämtlichen Sehnenansatzproblemen. Zum Beispiel an der Schulter, beim Golferellenbogen, bei Achillessehnenproblemen, bei Schmerzen an der Hüfte. In den USA steht diese Methode, nachdem sie in Deutschland mittlerweile fast totgeschwiegen wird, vor der offiziellen Zulassung durch die FDA für die Indikationen Schultersehnenverkalkungen, Tennisellenbogen und Pseudoarthrose. (Fersensporn-Behandlung bereits zugelassen)
Bei o.g. Indikationen ist die ESWT die fortschrittlichste und schonendste Methode, eine Operation zu vermeiden und trotzdem innerhalb kurzer Zeit beschwerdefrei zu werden. Es sind 3 bis maximal 5 Sitzungen a 5 - 10 Minuten nötig.
Sollten Sie Interesse an dieser Therapieform haben, sprechen Sie bitte unsere Ärzte an !!!!!

Intraartikuläre Injektionen zum Knorpelschutz (Spritzen in abgenützte Gelenke)
Mit dem Schreiben vom 22.09.1999 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der Kassenärztlichen Bundes-vereinigung ist die Verordnung von Chondroprotektiva (Arzneimittel zum Schutz der Gelenkfunktion bei Abbau-erscheinungen des Knorpels zur lokalen und systemischen Anwendung) auf Kassenrezept nicht mehr möglich. Aufgrunddessen sehen wir uns gezwungen, falls Sie dies wünschen, diese Arzneimittel, auf Privatrezept des Patienten zu verordnen.
Weiterhin ist es nicht möglich, nicht verordnungsfähige Medikamente zu Lasten der Kasse im Rahmen der normalen vertragsärztlichen Versorgung zu injizieren. Sollten Sie daher die intraartikuläre Injektion von Chondro-protektiva (Knorpelschutzpräparaten) wünschen, wird Ihnen für die 5mal notwendige intraartikuläre Injektion des Mittels die GoÄ Ziff. 255 mit dem 1.0-fachen Satz, insgesamt 27.70 €, in Rechnung gestellt.
Um uns und Ihnen die Lästigkeit von Rechnung und Rechnungsstellung etc. zu vermeiden, ist dieser Rechnungsbetrag bereits bei der ersten Injektion des Knorpelschutzpräparates in bar zu bezahlen. (incl. der Kosten für das Knorpel-schutzpräparat)
Sollten wider Erwarten allergische Reaktionen oder Unverträglichkeitsreaktionen auftreten und Sie die weiteren Injektionen nicht mehr wollen, wird Ihnen der Differenzbetrag selbstverständlich zurückerstattet. Die Kosten für die intraartikulären Injektionen, sowie für das Arzneimittel können Sie steuerlich absetzen. (Sie bekommen von uns eine Quittung)
Das von uns empfohlene Medizinprodukt Recosyn ist eine fermentativ (künstlich hergestellt) Hyaluronsäure.
Es entspricht in der Zusammensetzung der körpereigenen Gelenkflüssigkeit - dadurch kommt es zu einer besseren "Gelenkschmierung", der Reizzustand und damit die Schmerzintensität nehmen in Folge in der Regel ab.
Zusätzlich wird die Produktion körpereigener Gelenkflüssigkeit angeregt.
Die Schmerzintensität und der Reizzustand nehmen in 70-80% der Fälle für 6-12 Monate ab.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine 5-malige Injektion in wöchentlichen Abständen empfohlen.
Um für Sie die Kosten so gering wie möglich zu halten, kaufen wir das Präparat im Großeinkauf.
Die Kosten liegen für Sie bei 15,35 € pro Spritze, dies ist jedoch immer noch günstiger als in der Apotheke.(Verkaufspreis: 46,99 €)
Eine Knorpelaufbaukur besteht aus 5 Spritzen und kostet somit 76,75 €.
Die Kosten für die ärztliche Leistung betragen 63,70 €. (GOÄ Ziffer, intraartikuläre Injektion 2,3-fach)
Der Aufwand für die Infiltrationsanästhesie (GOÄ Ziffer 490 2,3-fach) beträgt 40,90 € und die sonstigen Materialkosten
belaufen sich auf 27,60 €.
Somit liegen die Gesamtkosten für eine Aufbaukur bei 208,95 €.

Bei Gelenksinjektionen kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen sowie zu Injektionen kommen. In unserer Praxis wird nach den entsprechenden Richtlinien des Berufsverbandes für Orthopädie unter sterilen Bedingungen in das Gelenk injiziert, so dass hier das Risiko minimal ist. Bei Auftreten von Schwellungen, Rötungen, Fieber oder ähnlichen Entzündungszeichen bitten wir Sie, sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen.

Knorpelschutz auch während der Operation
Abhängig vom Befund kann es sich für Sie als sehr günstig erweisen, wenn unmittelbar im Anschluß an die Arthroskopie eine Injektion ( Spritze ) in das Gelenk mit „Arthroject" (Hyaluronsäure, =künstlich hergestellte Gelenksflüssigkeit ) erfolgt.
Ob dies sinnvoll ist, stellt sich erst während der Operation heraus und bedarf vorab ihrer Zustimmung.
Die Kosten belaufen sich auf 45,14 € für die Spritze, zuzüglich 19,39 € für die intraartikuläre Injektion ( It. GOÄ 255 3,5-fach).
Darüber hinaus fallen
12,46 € für die Infiltrationsanästhesie (GOÄ Ziffer 490 3,5-fach) und für weitere Materialkosten 3,01 € an.
Somit liegen die Gesamtkosten für diese Behandlung bei 80,00 €.

Nach erfolgter Operation und Injektion werden wir Ihnen dann die Kosten als Individuelle Gesundheitsleistung ( IGEL ) in Rechnung stellen und bitten Sie den Gesamtbetrag in Höhe von Euro 80,00€ am Tag nach der Operation zu begleichen.

Pulsierende Magnetfeldtherapie
Wir bieten ihnen als individuelle Gesundheitsleistung die pulsierende Magnetfeldtherapie an.
Gerade beim Bewegungsapparat soll es zu einer Beschleunigung bei der Heilung des Weichteilgewebes und der Knochen kommen.
Auch wird die Abheilung z.B. von Geschwüren bei venöser Insuffizienz gefördert, Knorpelgewebe wird neu ausgerichtet und zum Wachstum
angeregt.
Um ein optimales Therapieziel zu erreichen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Behandlung, bestehend aus 10 Sitzungen zu insgesamt
45,00 €
an.
Dauer einer Sitzung: 30min

Hydrojet-Massage
Wir bieten Ihnen ein neues Wirbelsäulenbehandlungskonzept in Form einer speziellen Wassermassage.
(ohne jedoch nass zu werden)
Der Hydro-Jet Medical verbindet durch eine neue Technologie wesentliche Grundbegriffe der klassischen Massage mit den positiven Wirkungen einer Unterwassermassage und einer Wärmetherapie. Dieses Behandlungskonzept ist für sehr viele Erkrankungen der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule hervorragend geeignet. Die spezielle Behandlungs-form wird bereits von vielen namhaften Orthopäden und Sportmedizinern in ganz Deutschland mit großem Erfolg eingesetzt.
Immer mehr Patienten sind von der Wirkung dieses Gerätes überzeugt und lassen sich gerne immer wieder auch vorbeugend bei beginnenden Muskelverspannungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule behandeln. Wir sind sehr froh Ihnen jetzt auch diese Art der Behandlung anbieten zu können. Leider werden die Kosten für diese Behandlungsform von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet.
(von den Privatkassen auf ärztliche Anordnung jedoch schon)
Eine einzelne Behandlung dauert 15 Minuten und kostet jeweils 5,00€.
Wir bieten
eine 5er Karte für 23,00€ und eine 10er Karte für 45,00€ an.